mit Suzanna Kartenlegen Lebensberatung mit Suzanna

Mein Spezialgebiet ist die Kartomantie.

Folgende Kartendecks lege ich für Dich aus:


Das Orakel der Weisheit                                               




Das Oracle of Visions

Die venezianische Kostbarkeit im Kreis des Lebens


Ciro Marchetti ist ein überaus erfolgreicher Grafikdesigner und

Digital Künstler.

Bekannt wurde er bereits mit seinen Tarotkarten und zwar dem

Legacy of the Divine Tarot, dem Tarot of Dreams und

dem Gilded Tarot, das es auch in der überarbeiteten Royalen Fassung zu kaufen gab.


Er arbeitet gerne im venezianischen Stil, seine Liebe zu Narren, Masken und mechanischen Geräten ist unverkennbar.
Diese Karten sind kleine Kunstwerke, faszinierende Orakel voller Detailreichtum, tiefgründig und aussagestark.

Die Bedeutungen sind frei und ungebunden, es zählt die eigene

Intuition.

Auch gibt es keine guten oder bösen Karten, die Bilder wurden ganz bewusst neutral gehalten, aber die verwendete Symbolik spricht für sich.
Erfahrungen auf der Lebensreise, Erkenntnisse eigener Stärken und Schwächen, Eigenschaften, Gefühle und Verhaltensmuster stehen hier eindeutig im Vordergrund.

Diese Karten besitzen keinen Titel, auch Personenkarten in Form von Hauptpersonen sucht man hier vergebens.

Das Oracle of Visions gehört eindeutig zu meinen bevorzugten Kartendecks und ich benutze es täglich.


Die Lenormandkarten

Die Beliebten mit der intuitiven Symbolik


Diese Karten tragen einen großen Namen.

Marie-Anne Lenormand hat bereits zu ihren Lebzeiten beachtlichen Ruhm erlangt.

Am 27. Mai 1772 erblickt sie im Sternzeichen Zwilling das Licht der Welt.

Die ersten Lebensjahre verbringt sie sehr glücklich. Dann aber, sie ist noch ein kleines Kind, sterben ihre Eltern.


Mehrere Jahre wird sie in verschiedenen Klosterschulen erzogen und unterrichtet.

In der Klosterschule der Benediktinerinnen von Alencon erlebt sie ihre erste Vision.

Sie offenbart der Äbtissin, dass diese abgesetzt werde.

Aber nicht nur das, sie beschreibt dessen Nachfolgerin sogar in allen Einzelheiten.

Wenige Monate später muss sie das Kloster verlassen.

Ihre Prophezeiung hat sich erfüllt und Wahrsagerei wird im Kloster nicht geduldet.


Im zarten Lebensalter von 11 Jahren beginnt sie eine Lehre als Näherin.

In dieser Zeit begegnen ihr zum ersten mal Tarotkarten, die sogenannten Etteillakarten.

Auch das Petit Etteilla Deck gewinnt ihre Aufmerksamkeit.

Kartenlegen ist in Mode gekommen und auch Marie-Annes Faszination und Leidenschaft für das Kartenlegen ist entfacht.

Ihr Wissensdurst ist nicht zu stillen.

Sie beschäftigt sich ausgiebig mit Mathematik, Kabbala, Handlesen und Astrologie.

Dabei entdeckt sie auch ihre Vorliebe für die griechische Mythologie.

Ihre außergewöhnliche, spirituelle Begabung kommt nun völlig zur Entfaltung.


Ihr Weg führt sie nach Paris.

Hier lernt sie Madame Gilberte kennen.

Sie ist eine Wahrsagerin für Ratsuchende mit kleinem Geldbeutel.

Ihre Praktiken reichen von Kaffeesatzlesen bis hin zu damals sehr beliebten Zukunftsdeutungen mithilfe von Lebensmitteln und Tieren.

Marie-Anne Lenormand lernt sehr viel von ihr und setzt dieses Wissen auch gewinnbringend ein.

Sie bezieht eine Wohnung in der Rue de Tournon.

Unter dem Deckmantel einer Buchhandlung berät sie hier vierzig Jahre lang Kundschaft aus allen Gesellschaftsschichten.

Ihre Berühmtheit steigt unaufhaltsam und sie gelangt zu beträchtlichem Reichtum.

Sie wird jetzt auch ehrenvoll die Sybille von Paris genannt.


Einflussreichen Persönlichkeiten, wie Marat, Robespierre und Saint Just soll sie einen gewaltsamen Tod geweissagt haben.

Mit Josephine Beauharnais, der späteren Gattin Napolions, pflegt sie eine lebenslange Freundschaft.

Einige Gefängnisstrafen pflastern ihren Weg. Anklagen wegen Spionage, Hochverrats oder Hexerei übersteht sie, Dank mächtiger Freunde, alle unbeschadet.

Mehr noch, sie steigern sogar noch ihre Popularität.


Mit zunehmendem Alter zieht sie sich aus dem öffentlichen Leben zurück.

Marie-Anne Lenormand stirbt am 25. Juni 1843 im Alter von 72 Jahren.


Die heutzutage so beliebten Karten, die 36  kleinen Lenormand, fanden erst nach ihrem Tod Verbreitung.

Ursprünglich stammten sie aus dem Spiel der Hoffnungen, das von Johann Kaspar Hechtel in Nürnberg entwickelt wurde. Dabei handelte es sich eigentlich um ein Rennspiel mit 2 Würfeln, wobei die Karten in der Reihenfolge von 1-36 nur als Spielplan dienten. Jedoch findet sich in der Beschreibung auch eine kleine Anleitung zur Verwendung der Karten als unterhaltsames Wahrsagespiel.

Das beschriebene Auslegemuster von

4 x 8 +4 Karten erkennt das geschulte Auge sofort. Es handelt sich dabei natürlich um das sogenannte große Blatt oder auch die große Tafel.

Versehen mit dem eindrucksvollen Namen der Madame Lenormand fanden diese Karten ihren erfolgreichen und unaufhaltsamen Weg in die Wahrsagerei.


Die Bildsprache dieser Karten ist klar und eindeutig. Symbole, wie das Buch, die Fische, der Klee, der Ring, der Fuchs und vieles mehr, sind schnell zu begreifen und dadurch leicht zu merken. Somit eignen sie sich zwar ideal für Anfänger, jedoch sollte die Arbeit mit ihnen nicht unterschätzt werden. Viele Doppelbedeutungen der Lenormandkarten machen das Deuten nicht so einfach, wie es anfänglich den Anschein hat.

Dieses Deck lebt von seiner Kombinationsvielfalt, in diesem Bereich ist besondere Intuition gefragt. Es gibt wohl keinen Kartenleger, der das kleine Lenormand nicht besitzt.


Anders sieht es wohl beim großen Lenormand mit den 54 Karten, dem sogenannten Astro-Mythologischen Lenormand, aus.

Dieses Deck beinhaltet Sternbilder, Sternzeichen, Buchstaben, Blumen, geomantische Figuren und vieles mehr. Jede Karte erzählt eine kleine Geschichte aus der griechischen Mythologie.

Dieses Deck ist vielfältig nutzbar, mehrere Deutungsmethoden sind hier integriert und es lebt von einem hohen Weisheitsgehalt. Es erfordert allerdings schon einige Einarbeitungszeit, jedoch werden die Ergebnisse der sehr detaillierten Kartendeutungen alle Mühen entlohnen. Diese Karten eignen sich nicht so gut für eine schnelle Beratung zwischendurch, sie haben viel zu erzählen.

All die tief verborgenen, nicht leicht zu erkennenden Botschaften dieser Karten, haben mich immer besonders gereizt. Leider gerät das Astro-Mythologische Lenormand immer mehr in Vergessenheit, da es zurzeit keine moderne Interpretation dieser vielfältigen Karten gibt.


Wir wissen heute nicht, mit welchen Karten Madame Lenormand wirklich gearbeitet hat.

Gerüchten zufolge soll es das Petit Etteilla Deck gewesen sein.

Dieses wiederum entspricht wohl am ehesten dem heutigen Skat-Blatt.



Die Tarotkarten

Die Königsklasse für Eingeweihte


Der Ursprung der Tarotkarten liegt im Dunkeln.

Es gibt viele phantasievolle Theorien über die Herkunft und Entstehung der Tarotkarten.

Eine besagt, dass sie aus dem alten Ägypten stammen und später von Zigeunern verbreitet wurden.

Andere wollen in der Philosophie des Tarots die geheimen Lehren der Kabbalisten entdeckt haben.

Oder stellen sie sogar die verschlüsselten Geheimlehren der Bewohner von Atlantis dar?

Auch die Herkunft des Namens - Tarot - ist ungeklärt.

Vielleicht wurde er von dem Wort -Tora- abgeleitet, dass für die fünf Bücher Moses steht.

Schön klingt auch die ägyptische Version, bei der Tar = Weg und

Ro = König, also Königlicher Weg bedeuten soll.

Oder sind sie eine Ableitung von dem ägyptischen Wort -taru-,

das soviel wie Antwort verlangen oder konsultieren bedeutet?


Historisch gesehen tauchen Tarotkarten erstmals Mitte des

15. Jahrhunderts in Italien auf.

Überlieferungen zur Folge soll es sich dabei um das

Visconti Tarot Deck gehandelt haben.

Heutzutage gibt es eine ganze Reihe von verschiedenen Tarotdecks. Nahezu jeder Themenbereich wird abgedeckt.

Diese geheimnisvollen Karten erfreuen sich größter Beliebtheit.

Ein Tarotdeck besteht aus 78 Einzelkarten, die sich in 22 Große Arkana und 56 Kleine Arkana aufteilen. Der Begriff Arkana wird von dem lateinischen Wort -Arkanum- abgeleitet und bedeutet soviel wie, das Geheimnis oder geheimes Wissen.


Die 22 Großen Arkana, das Herz des Tarot, auch Trumpfkarten genannt, enthalten eine tiefreichende Symbolik, eine Sammlung mystischer und komplexer Bilder.

Sie zeigen uns Entwicklungsstufen, Erfahrungen und Lebensstationen auf und bieten uns Wege zur Selbsterkenntnis an.


Die 56 Kleinen Arkana bestehen aus vier Farben zu je 14 Karten.

Die vier Farben teilen sich in Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen/Scheiben auf und entsprechen den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Jede Farbe wird außerdem in Zahlen- und Hofkarten aufgeteilt.

In traditionellen Tarotdecks weisen die Zahlenkarten keine aussagefähigen Bilder auf, was die Deutung erheblich erschwert.

Erst als Arthur Edward Waite zusammen mit der Künstlerin Pamela Colman Smith ein neuartiges Tarotdeck entwickelte, änderte sich das.

Jetzt wurden die einfachen Zahlenabbildungen durch aussagekräftige Bilder zur Deutung jeder einzelnen Karte ersetzt.

Dieses Tarotdeck, das Rider-Waite, gehört zu den bekanntesten Tarotdecks der Welt.




Die Sibillakarten

Geheimnisse einer längst vergessenen Zeit


Die Vera Sibilla Italiana sind historische Karten, ungefähr aus den Anfangszeiten des 19. Jahrhunderts.

Der Name Sibilla wird wahrscheinlich von dem Begriff Sibylle abgeleitet. So wurden Seherinnen aus der Mythologie in der Antike genannt.

Das Deck besteht aus 52 Einzelkarten und ist geschmackvoll mit zarten Farben gestaltet.

Es sind unkomplizierte, helle Karten mit schöner Symbolik. In den oberen Ecken wurden sie mit Buchstaben und Zahlen bedruckt. Diese stellen die bekannten Skatsymbole dar.

Die Bedeutung jeder Karte ist in italienischer Sprache aufgedruckt, was die Deutung dadurch leider erschwert. Sie ähneln den Gypsy-Zigeunerkarten sehr, sind jedoch in der Symbolik feiner abgestimmt.

Sie lassen sich gut intuitiv erfassen und eignen sich für alle Themengebiete, auch als Tagesorakel, und liefern deutliche, aussagestarke Antworten.



Die Mystischen Kipperkarten

Die Geselligen im Alltagsleben


Die Kipperkarten sind neben den Lenormandkarten die beliebtesten Wahrsagekarten.

Sie sollen so um 1870 entstanden sein. Es wird angenommen, dass diese Karten von Susanne Kipper entwickelt und nach ihr benannt worden sind. Sie ähneln den traditionellen Zigeunerkarten sehr.  

Bei diesem Deck finden sich viele Personenkarten wieder.

Die 36 schlichten Kartenbilder sprechen eine deutliche Sprache und besitzen eine einprägende Symbolik. Daher eignen sie sich besonders gut für Anfänger.

Das großartige Mystische Kipperdeck hat mich inspiriert, mich wieder näher mit den Kipperkarten zu beschäftigen.

Die moderne Gestaltung, die farbenprächtigen Bilder und die Liebe zum Detail haben sofort mein Interesse geweckt.

Diese Karten wurden von dem Künstler Urban Trösch in der Eitempera-Technik gemalt.

Sie sind eine lohnende Alternative zu den klassischen Kipperkarten.



Die Gypsy Zigeunerkarten

Zeugnisse eines fahrenden Volkes


Die Gypsy-Zigeunerkarten sind ein Reprint aus dem 19. Jahrhundert.

Das Deck besteht aus 52 Einzelkarten, nicht zu verwechseln mit den heute so beliebten Zigeunerkarten, die nur 36 Karten aufweisen.

Es finden sich viele bekannte Kipperkarten, wie das große Glück,

das Wohnzimmer, die Militärperson, der Diebstahl und vieles mehr, in diesem Deck wieder.

Die Farben sind in einem antiken Gelbstich gehalten und mit einem gut abgrenzenden, schwarzen Rand versehen.  

Leider gibt es keine Fachliteratur für dieses wunderschöne Deck.

Hilfreich sind die in fünf Sprachen aufgedruckten Bedeutungen.

Die Karten wirken sehr lebendig und die Bildsprache ist schlüssig.

Dieses Deck eignet sich für komplexere Fragen ebenso gut wie für Kurzauslegungen.



Die Skatkarten

Die Unterschätzten mit dem Basiswissen


Es wird angenommen, dass Kartenspiele ab dem 14.Jahrhundert in Europa Verbreitung fanden. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich die Karten, so entstand auch das heutige Skatblatt.

Die Skatkarten dürfen nicht unterschätzt werden.

Sie eignen sich hervorragend zum Kartenlegen. Sie können sicherlich optisch nicht mit den zahlreichen auf dem Markt befindlichen Orakelkarten mithalten, jedoch gibt es auch unter den Skatdecks wunderschöne Varianten.


Das heutige Skatblatt besteht aus 32 (ohne Joker) Einzelkarten und teilt sich in vier Symbole, Kreuz, Herz, Pik und Karo, auf.

Diese entsprechen den Elementen

Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Die Hofkarten, wie Buben, Damen, Könige, sowie

die Zahlenkarten 7 - 8 - 9 - 10 - und natürlich die Asse bilden das Gesamtdeck.

Jeder Kartenwert befindet sich vier mal im Skatblatt.

Die Skatkarten drücken beim Kartenlegen ihre Weisheit in Form von strukturiertem Wissen aus. Die Nummerologie und die einprägenden Farben bilden hier das Geheimnis.

Die Hofkarten eignen sich bestens zur Personenbestimmung und zur Charakteranalyse.

Auch können diese Karten mit einer großen Deutungsvielfalt auftrumpfen.


 


Es ergeben sich somit 69 Basic-Bedeutungen für die 32 Karten.

Die Kartenkombinationen untereinander sind deutlich höher als bei vielen anderen Orakelkarten, bedingt durch die Deutung der umgekehrt liegenden Karten.

Bei Spielkarten, die 52 Blatt aufweisen erhöht sich

dementsprechend die Deutungsvielfalt.


Diese Karten sind mir in Fleisch und Blut übergegangen und aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.



Das Orakel der Weisheit

Die Kraft der chinesischen Hexagramme


Ca. Anfang der 70er Jahre entstanden diese weisen Orakelkarten.

Sie basieren auf dem I Ging, dem 3000 Jahre alten chinesischen Buch der Wandlungen.

Die Vorderseite jeder Karte trägt oben eine antike Abbildung, die verschiedene Lebenssituationen aufzeigt, unten ist sie mit traditionellen chinesischen Spruchweisheiten versehen.

Auf der Rückseite werden die Abbildungen und Spruchweisheiten eingehend beschrieben und erklärt.

Die Karten zeigen Wege zu Lösungen auf und dringen tief ins Bewusstsein.

Das Deck beinhaltet insgesamt 64 stattlich große Karten, die in 8 farbigen Häusern mit je 8 Buchstaben und 8 Zahlen aufgeteilt sind.

Dieses Deck ist schon sehr lange nicht mehr über den Handel zu beziehen.

Es sind meine ersten Orakelkarten überhaupt.

Ich liebe und schätze sie sehr.

Diese Karten sind eine Sammlung von umfangreichen Lebensweisheiten.